Gedächtnisprotokoll einer echten Klausur zum 1. Staatsexamen – Niedersachsen vom Januar 2018

Bei dem nachfolgenden Klausurprotokoll handelt es sich um das Gedächtnisprotokoll einer echten Klausur vom Januar 2018 im ersten Staatsexamen in Niedersachsen. Das Protokoll stammt auf dem Fundus des Protokollverleihs Juridicus.de.

Die Schilderung des Falles und die Lösung beruhen ausschließlich auf der Wahrnehmung des Prüflings.

Prüfungsfach:  Strafrecht

Gedächnisprotokoll:

A und B wollen den C mittels einer Briefbombe töten, weil dieser A nicht zu seiner Erbin machen möchte.
B hilft beim Basteln der Briefbombe, weil sie den C ohnehin nie leiden konnte. A und B legen das Paket vor der Wohnung des C ab. Dieser hat gerade Besuch von seiner Nichte, welche zur Wohnung des C kommt, das Paket nimmt und im Treppenhaus aus Neugier öffnet. Die Nichte N stirbt. C bleibt unverletzt. Gemeingefährliche Straftaten sind nicht zu prüfen.
A und B wollen einen Taxifahrer um ihr Geld bringen und steigen dazu in das Taxi des T. Sie geben ihm eine Adresse in einem abgelegenen Industriegebiet. Als dieser an der Adresse ankommt und seinen Fuß noch auf der Bremse hat, zieht die A, welche sich in der Zwischenzeit maskiert hat, eine Waffe und fordert T zur Herausgabe seiner Taxi-Einnahmen auf. T gibt ihr das Geld.
Weil sie noch anders Geld beschaffen möchten, planen sie einen Juwelier zu „überfallen“. Dazu bedrohen sie den Juwelier (J) mit einer Wasserpistole, was dieser jedoch nicht erkennen kann. J händigt den Schmuck aus. Während der Flucht bekommt B Panik und zieht eine echte Waffe, bedroht J, schießt jedoch nicht.
Strafbarkeit der Beteiligten.

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