Gedächtnisprotokoll einer echten Klausur zum 1. Staatsexamen – Rheinland-Pfalz vom August 2017

Bei dem nachfolgenden Klausurprotokoll handelt es sich um das Gedächtnisprotokoll einer echten Klausur vom August 2017 im ersten Staatsexamen in Rheinland-Pfalz. Das Protokoll stammt auf dem Fundus des Protokollverleihs Juridicus.de.

Die Schilderung des Falles und die Lösung beruhen ausschließlich auf der Wahrnehmung des Prüflings.

Prüfungsfach:  Zivilrecht

Gedächnisprotokoll:

V stellt eines morgens sein Handy in eBay rein, weil er Geld benötigt. Das Gerät ist 300 € wert. Als Startpreis wählt er 1 €. K sieht das Angebot und gibt daraufhin nach einigem Überlegen ein Gebot in der Höhe von 10 € ab, wobei er das Handy wirklich haben möchte. Darauf bietet der den beiden nicht bekannte D 2 €, weshalb K dann Höchstbietender mit 2,50 € ist.
Nach einiger Zeit überlegt V es sich anders und verkauft das Handy lieber offline einem Bekannten B für 250 €. Danach beendet er das eBay Angebot, auf das sonst keiner mehr geboten hat.
K ist empört und meint, dass das nicht sein könne und verlangt das Handy, hilfsweise den von V erzielten Erlös heraus.
V erwidert, dass das Angebot völlig unverbindlich gewesen sei und er mit seinen Sachen verfahren könne wie er wolle. Er hat B das Handy schon geliefert und B will es auch nicht mehr herausgeben.
Ansprüche K -> V?
Im zweiten Teil ging es um shill bidding, d.h. ein Bekannter hat auf das Angebot von V geboten, um den Preis hoch zu treiben.
Im Anhang waren die eBay AGB aufgeführt.

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