Gedächtnisprotokoll einer echten Klausur zum 2. Staatsexamen – Berlin vom Juni 2017

Gedächtnisprotokoll:

Klassische Klausur aus anwaltlicher Sicht. Gefragt war nach Rechtsberatung bezüglich zweier verschiedener Sachverhaltskomplexe.
Im ersten Teil wurde das Bürgschaftsrecht rauf und runter geprüft. Gutes Arbeiten mit dem Palandt möglich.
Im zweiten Teil war Wissen um die Rechtsprechungsänderung des BGH in Fällen der sog. „Ohne-Rechnungs-Abrede“ gefragt. Auch wer diese Urteile nicht mehr präsent hatte, findet diese im Palandt-Abschnitt zum Bereicherungsrecht vollständig kommentiert. Allerdings konnten Kenntnisse aus dem Gedächtnis die Wiedergabe der Systematik deutlich erleichtern, v.a. aber Zeit sparend wirken.
Das größte Problem der Klausur bestand ohnehin in der eng bemessenen Zeit. Frühes Anfangen ist in der anwaltliche Klausur ohnehin unabdingbar. Hier sollte man aber nach allerspätestens eine Stunde in den Schreibprozess einsteigen, um sämtliche Probleme noch einigermaßen hinreichend zu Papier bringen zu können.
Kombiniert wurde diese Klausur nach meiner Erinnerung mit einem Standard-Einspruch-Fristen-Problem hinsichtlich eines schon ergangenen Versäumnisurteils.

Leave a Reply