Tja, auch im Jurastudium gibt es etwas zum Auswendiglernen, nämlich die Definitionen! Besonders im Strafrecht will ja alles genauestens definiert werden. Nun stellt sich die Frage, wie man die nötigen Definitionen in möglichst kurzer Zeit möglichst effektiv lernen kann. Für viele hat sich da das Karteikastensystem bewährt. Dieses baut auf dem Prinzip „ständige Wiederholung“ auf und garantiert, dass nicht gewusste Definitionen öfter wiederholt werden als bereits gewusste. Pauker Screenshot

Wem das Anlegen einer solchen Lernkartei zu aufwändig ist, für den gibt es Hilfe in Form einer kleinen Software namens Pauker. Pauker „simuliert“ sozusagen den Karteikasten. Der Benutzer muss nur noch die Definitionen einmalig eingeben (was ja auch schon lerntechnisch vorteilhaft ist) und wird dann in regelmäßigen Abständen über die gelernten bzw. noch nicht gelernten Definitionen abgefragt. Bei mir ist dies das einzige System, mit dem ich mir eine große Anzahl von Definitionen sicher aneignen kann.

Die Programmoberfläche von Pauker ist sehr simpel gehalten. Die Balken im oberen Bereich zeigen die verschiedenen „Kartenstapel“ an. Unten gibt es Buttons zum Anlegen neuer Karten, zum Lernen neuer Karten und zum Wiederholen bereits gelernter Karten.

In den Optionen von Pauker können noch verschiedene Lerntechniken eingestellt werden, wobei die voreingestellten Werte wohl die für Juristen optimalen sind. Wer mehr zu den Optionen und Funktionen wissen möchte kann auch einen Blick in das PDF-Handbuch werfen.

Pauker ist ein Java-Programm, das unter Windows, Linux und auch auf dem Mac läuft. Sogar eine Pauker-Mini-Version für Handys gibt es. Und das Beste zum Schluss: Pauker kostet keinen Cent, da es unter einer Freeware-Lizenz vertrieben wird. Ihr findet Pauker unter http://pauker.sourceforge.net

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